Beispiel gelungener Praxis

Konfi Pass in Heuchelheim

- „Konfi-Pass in Heuchelheim“
Artikel aus den SchH 2/2009 (Download [629 KB] )

Der Konfi-Pass ist eine – auf die konkrete Gemeinde abgestimmte - Zusammenstellung von Mitmach-und Kennenlernangeboten aus den verschiedenen Bereichen des Gemeindelebens. Die Konfirmanden besuchen Gottesdienste und Gemeindegruppen, lernen die Mitarbeiter kennen und arbeiten auch mit.
Zusammen mit Kirchenvorstehern und Mitarbeitern helfen sie bei Baumaßnahmen rund um die Kirche,
gehen mit Mitarbeiterinnen des Besuchsdienstes zu alten Menschen in der Gemeinde, helfen bei Veranstaltungen im Altenpflegeheim, in der Jungschar und beim Gemeindefest.

Vorteile:
Die Konfirmanden erleben nicht nur die Mitarbeiter im Konfi-Team, sondern begegnen auch vielen anderen Menschen in ihrem Einsatz und ihrer Arbeit für die Kirchengemeinde. Mit und von ihnen lernen sie, welche Bedeutung der Glaube für das Leben im Alltag haben kann und werden von ihnen zur Mitarbeit motiviert. Die Konfirmandenarbeit findet so nicht nur im Gemeindehaus statt, sondern öffnet sich in die Kirchengemeinde.

Nachteile:
Eigentlich keine; man muss sich nur die Mühe machen, den Konfi-Pass für jeden Jahrgang wieder neu an die Gegebenheiten in der Gemeinde anzupassen (besondere Veranstaltungen; Ansprechpartner in den Gruppen).

- Ökumenische Wanderfriedenskerze
Was tun Menschen, die an Gott glauben, wenn Schlimmes passiert? Etwa die Terroranschläge vom 11. September 2001 oder die toten Kinder durch Giftgasangriffe in Syrien? Menschen, die an Gott glauben, beten. Sie denken dabei an die Opfer von Gewalt, Terror und Krieg. Und sie suchen Wege zur konkreten Hilfe, damit Leid gemildert wird.
So entstand die „Ökumenische Aktion Wanderfriedenskerze“ nach den Anschlägen vom 11. September. Evangelische, katholische und freikirchliche Gruppen entwickelten ein Friedensgebet, dessen verbindendes Element eine Kerze ist, die von Gemeinde zu Gemeinde weiter gegeben wird. So „wandern“ seit dem Jahr 2002 jeden Herbst Friedenskerzen und laden Gemeinden im Gedenken an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt zu Friedensgebeten ein. Die Aktion startet jeweils mit einem Eröffnungsgottesdienst am 1. September, dem internatioalen Antikriegstag, und endet mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst im November während der Ökumenischen Friedensdekade.
Eine Gebetshilfe gibt Anregungen zur Gestaltung von Gebeten, Gottesdiensten und Veranstaltungen. Und informiert zu konkreten Projekten, mit denen man Not lindern kann. Das diesjährige Thema der Aktion lautet „Gott gab uns Atem, damit wir leben – Gedenken an die Opfer chemischer Waffen 1914-2014“.
Es eignet sich zum Einstieg in Fragen von Frieden und Krieg sowie für Friedensgebete auch mit Konfigruppen.
Nähere Informationen und Anfragen gerne an Pfrin. Sabine Müllr-Langsdorf,
Beauftragte für Friedensarbeit im Zentrum Ökumene der EKHN,
Praunheimer Landstraße 206,
60488 Frankfurt,
Tel: 069/97651856.
Mail: mueller-langsdorf@zoe-ekhn.de
Einen Überblick zur Aktion bietet die Homepage http://www.pax-christi.de/friedenskerze.html

- Interkulturelle Konfirmandenarbeit: Ein Beispiel aus Hamburg
Das Aufblühen von Konfi-Arbeit durch gemeinsame Konfi-Stunden für deutsche und afrikanische Jugendliche in einer Hamburger Gemeinde, die auf dem Weg zu einer Fusion mit einer afrikanischen Kirchengemeinde ist: das beschreibt eine Reportage in Chrismon 3-2015 (unter: http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2015/wir-machen-das-jetzt-30977). Die Hamburger Gemeinde St. Georg ist sicher in ihrer Art singulär. Ihr Ansatz einer transnationalen Gemeindearbeit bis hin zur Fusion mit einer ghanaischen Gemeinde kann aber als Hamburger Beispiel deutlich machen, welche Chancen darin liegen.

- Reise durch das Kirchenjahr mit selbst gestalteten Altartüchern von einer Konfi-Gruppe aus Berstadt
Eine erlebnisreiche Entdeckungsreise durch das Kirchenjahr unternahmen acht Konfirmandinnen aus der Gemeinde Berstadt zusammen mit Pfarrerin Kerstin Tonn und Kirchenvorsteherin Astrid Möller-Selling bei einem Konfi-Wochenende. In sechs Stationen konnten sie herausfinden, was es mit den Festen des kirchlichen Jahreskreislaufs auf sich hat. Sie probierten wie Weihnachten schmeckt, erlebten die Bitternis des Karfreitags, hörten wie das Ei zum Osterei wurde, spürten nach wie Gottes Geist neuen Mut weckt, erfuhren wie Schuld verbrennt und Gottes Schöpfungskraft Neues zum Wachsen bringt. Und die Konfirmandinnen brachten auch etwas mit nach Hause: schön gestaltete große Tücher, die in der Kirche den Altar schmücken; Paramente im kirchlichen Sprachgebrauch. Ihre Farben und Motive gestalteten die Jugendlichen mit viel Einfallsreichtum passend zu den Zeiten des Kirchenjahres: rot für das Feuer von Gottes Geist zu Pfingsten und kirchlichen Festen wie der Konfirmation, grün für Gottes Schöpfungskraft und die Dreieinigkeit , violett für Buße in der Passions- und Adventszeit, schwarz für den Karfreitag und weiß für die Christusfeste Weihnachten und Ostern. – Mit selbst verfassten Erläuterungen präsentierten die Konfirmandinnen dann beim Vorstellungsgottesdienst ihre Werke und führten so die Gemeinde durch das Kirchenjahr. Die Paramente zeigen nun in der Berstädter Kirche jeden Sonntag an, in welcher Zeit des Kirchenjahres wir uns befinden.
Zum Projekt ... [231 KB]
Zur Stationenarbeit ... [3.370 KB]

- Beispiel eines Vorstellungsgottesdienstes, der von Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst entwickelt wurde:
„Woher weiß man, dass es Gott gibt“ – aus der Mariengemeinde Frankfurt-Seckbach (Pfrn. Ute Pietsch), Frühjahr 2012
Ankommen und Einsingen
Musik
Votum und Begrüßung – alle Texte werden von verschiedenen Konfis gesprochen
A: Kerze anzünden – A und B:Unser Anfang geschehe im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen!
B: Liebe Gemeinde,
wir freuen uns, Sie heute recht herzlich im Namen der gesamten Konfirmandengruppe zu unserem Gottesdienst begrüßen zu dürfen.
Wir begrüßen die Eltern, Großeltern, Geschwister und alle anderen, die gekommen sind. Wir freuen uns, dass sie da sind.
A: Die musikalische Begleitung übernimmt heute die Väterband…. Der Name kommt daher, dass die Männer angefangen haben in der Band zu spielen, als ihre Kinder im Kindergottesdienst waren.
B: Das Thema, das wir uns für diesen Gottesdienst ausgesucht haben ist: „Woher weiß man, dass es Gott gibt?“ Unsere Gruppe hat viel Interesse zu dieser Frage gezeigt und wollte sich eine eigene Meinung dazu bilden und wir hoffen, dass auch Sie sich am Ende dieses Gottesdienstes eine eigene Antwort auf diese Frage finden werden.
A: Und jetzt beginnen wir unseren Gottesdienst mit dem Lied: „Ich lobe meinen Gott.“
Mehr dazu im Download [47 KB]
Die Unterrichtseinheit dazu...

- Konfi-Sprüche-Clouds
in diesem Jahr haben "meine" Konfis ihre Konfirmationssprüche als "tagclouds" gestaltet. Das hat viel Spaß gemacht - und die Sprüche verschwinden nicht so schnell in irgendeiner Schublade, sondern werden wirklich aufgehängt.
Aus dem Grund weise ich Sie auf das interessante Projekt von Martin Wolters hin: Der bayrische Ingenieur hat alle biblischen Bücher durch ein Computerprogramm namens "Wordle" laufen lassen und so interessante Grafiken zustande gebracht. Abgesehen davon - und das ist der eigentliche Sinn des Programms - kann man so auf einen Blick erfassen, worum es in dem biblischen Buch geht.
Sein Buch "Bibelclouds" ist im Patmos-Verlag erschienen und kostet knapp 17 Euro. Auf der Seite www.bibelclouds.de finden Sie interessante Arbeitsvorschläge für KU und RU.
Wenn Sie das "clouden" selbst ausprobieren wollen, einfach www.wordle.net aufrufen und "create" anklicken.
Hier sehen Sie drei Beispiele!
Ellen Schneider-Oelkers,
Ev. Kirchengemeinde Bauschheim

- Konfirmandenkonzept in der Andreasgemeinde 2011/12

Infoschreiben an Eltern
Frankfurt-Eschersheim
Download [21 KB] als Word Datei

-
"Regionaler Dekanats-Konfitag" 3.11.2011 in Ober-Ofleiden

Thema: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein"
* Programm - Download [33 KB] als Word Datei
* Einladung - Download [445 KB] als Word Datei

- »Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen« Konfi-Seminar zum Thema: Leben mit Fremden

von Ursula Schoen, Jürgen Fuge, Bernd Lehr, Wolfgang Prawitz
Die Lebenswirklichkeit in der Kreisstadt Groß-Gerau ist geprägt vom Zusammenleben von Menschen aus über 100 Nationen. Fast 50% der im Kreis Groß-Gerau lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund. Das Evangelische Dekanat Groß-Gerau nimmt die sich daraus ergebenden Herausforderungen mit der Einrichtung eines Pfarramts für Friedenspädagogik und Interreligiösen Dialog an und trägt zum Beispiel bei den jährlichen Interkulturellen Wochen gemeinsam mit anderen Organisationen zu einem gelingenden Dialog bei. Denn zum Engagement christlicher Kirchen gehörte schon immer der Einsatz für Menschen in schwierigen Lebenslagen – eine beispielhafte Aufzählung findet sich im 25. Kapitel des Matthäus-Evangeliums, aus dem auch das Thema des Seminars gewählt wurde.
Artikel dazu in "Schönberger Heft" 3/11 -Download [414 KB]

- Mainzer Konfitage
Mainzer Konfimandinnen und Konfirmanden eines Jahrgangs entdecken bei einer Stadtrallye kirchliche, gesellschaftspolitische und soziale Einrichtungen, Kirchen und Gedenkstätten, entdecken und hinterlassen Spuren.
Die Grundidee wurde von einigen PfarrerInnen gemeinsam mit dem Team des Ev. Stadtjugendpfarramtes entwickelt. Jugendliche sollen sich - ergänzend zu den Angeboten für Konfis in den Gemeinden – als große Gruppe erleben und erlebnisorientierte Alternativen zum Konfirmandenunterricht kennen lernen. Neben den vielfältigen Informationen, die auf kreative Weise an den Stationen vermittelt werden, steht der Wettbewerbscharakter und damit auch der Spaß im Mittelpunkt. Kleine Gemeindegruppen versuchen die meisten Punkte und damit einen der drei Hauptpreise zu gewinnen.
Weitere Infos: http://www.geistreich.de/experience_reports/603?c=4

- Mainzer Konfi-Tour
Die Mainzer Konfi-Tour wird vom Ev. Stadtjugendpfarramt Mainz in enger Kooperation mit den Mainzer Kirchengemeinden organisiert und ergänzt die Angebotspalette der Kirchengemeinden im Bereich Konfiarbeit. An der jährlich auf der Ev. Jugendburg Hohensolms stattfindenden Konfi-Tour, die jeweils unter einem eigenen Thema steht, nehmen ca. 100 Jugendliche teil.
Das Programm setzte sich aus Angeboten für die Gesamtgruppe, für Gemeindegruppen und für gemeindegemischte Gruppen zusammen. Neben den ‚Arbeitseinheiten’ an biblischen Texten und in Workshops zum Thema: Respekt! sollte ein kreativer und spielerischer Zugang zum Thema gewährleistet sein und es sollte noch genügend Raum für Spaß (Variete-Künstler Mr. Joy, Disco...) und offene Angebote (Kreativ- und Workshop-Angebote) bleiben. Das Konfi-Café und das Casino dienten als Treffpunkt zwischen den Einheiten. Die einzelnen Tage wurden mit Abendandachten und die Konfi-Tour mit einem Abschlussgottesdienst beendet. Eine Konzeptbeschreibung kann im Ev. Stadtjugendpfarramt angefordert werden.
mehr: http://www.geistreich.de/experience_reports/602?c=4

- Impulse aus Runkel
Das Erleben des eigenen Konfirmandenunterrichts wird durch eine systemische Aufstellung mit verschiedenen lebensgroßen Figuren (Konfirmand/in, Pfarrer/in, andere beteiligte Personen) und Symbolen (Gott, Thema, Gemeinde, Schule, etc.) dargestellt. Angeleitet durch jugendliche Mitarbeitende können verschiedene Positionen eingenommen werden, um aus der jeweiligen Perspektive neue Einsichten und Lösungsmöglichkeiten zu gewinnen.
mehr http://www.geistreich.de/experience_reports/608?c=4

- Konfi-Camps in Wiesbaden
Was ist ein Konfi-Camp?
Für zwei Tage fahren Jugendliche im Alter von etwa 13 Jahren aus Wiesbaden und Umgebung auf ein Zeltlager im Westerwald. Pfarrerinnen und Pfarrer, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Jugend- und Gemeindearbeit gestalten mit ihnen ein ereignisreiches Highlight.
Geschichte der Wiesbadener Konfi-Camps, Ziele, Team, Logistik, Programm, Zielort, und vieles andere mehr finden Sie auf enr Websiete des Ev. Stadtjugendpfarramtes Wiesbaden.
http://www.stajupfa.de/category/konfi-camp/



„Vernetzung in der Konfirmandenarbeit im Dekanat“
Fünf Großevents für gut 150 Jugendliche haben 17 Kirchengemeinden des Dekanats Weilburg gemeinsam organisiert und in Arbeitsgruppen vorbereitet. Die KA der Gemeinden wurde damit bereichert und neue Ehrenamtliche für das Projekt und die Jugendarbeit des Dekanats konnten so gewonnen werden. Ein gelungenes Beispiel für dekanatsweite Vernetzung in der Konfirmandenarbeit“.
Power Point Download [201 KB]


„Kirche als besonderer Raum hatte viel zu bieten"
4. Konfinacht in der Wörrstädter Laurentiuskirche wieder ein voller Erfolg.
Zum vierten Mal verbrachten jetzt 120 Konfirmanden aus allen Gemeinden des evangelischen Dekanates Wöllstein eine spannende Konfinacht mit viel Abenteuern und Begegnungen um die Laurentiuskirche in Wörrstadt. Mit Isomatten und Schlafsäcken boten die Kirche und das angrenzende Bonifatiushaus ein ungewohntes Bild. Das Vorbereitungsteam um Jugendreferentin Sabine Göhl, unterstützt von Kirchenvorstehern, bot wieder ein facettenreiches Programm. Rund zwölf Konfirmanden bildeten jeweils eine „familygroup„, mit der bis Mitternacht die Stationen rund um die Perlen des Glaubens in den beiden Kirchen besucht werden konnten.
Kurzer Bericht... [262 KB]


- Konfi-Cuvée: Konfirmanden-Wein-Projekt
Die Konfirmanden übergeben den Erlös des Konfi-Cuvée an Wolfgang Hoffmann, Vorsitzender des Fördervereins gegen Suchtgefahren e.V. in Oppenheim. Der Guntersblumer Konfirmanden-Jahrgang 2010/11 hat eine eigene Konfi-Cuvée gelesen, abgefüllt, etikettiert und vermarktet. Nun wurde der Erlös der Aktion von mehr als 1800,- Euro an verschiedene Hilfsprojekte übergeben.
Kurzer Bericht... [58 KB]

 
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