Miteinander Unterwegs

Miteinander unterwegs. Materialien zu Kernthemen der Konfirmandenarbeit

Vorneweg: Das ist kein Buch. Sondern eine CD. Oder besser gesagt: "Miteinander unterwegs" ist ein Buch zur CD. Anders als bei anderen Publikationen, in denen Unterrichtseinheiten und Ideen im Print zu finden sind und man dann weitere Infos, Arbeitsblätter, etc auf einer CD als Dreingabe hinten ins Buch packt, verfolgt "Miteinander Unterwegs" ein innovatives Konzept.

Das Buch ist die Kurzform der digitalen Version. Das "eigentliche" Werk ist auf der CD. das Buch nur die gekürzte und unvollständige Fassung. Das muss man wissen, wenn man "Miteinander Unterwegs" in die Hände nimmt. Das reicht nämlich nicht. Man muss die CD ins Laufwerk legen.

Der Titel ist Programm: Konfirmandenarbeit ist mehr als Unterricht. Denn gemeinsam sind Erwachsene in der Gemeinde und Konfirmand/innen auf dem Weg. Gemeinsam suchen sie nach Möglichkeiten, ihr Christsein im Alltäglichen zu gestalten. Dabei können sie voneinander lernen: die Jungen von erwachsenen Vorbildern und durch Teilnahme an Aktionen und Angeboten der Gemeinde. Die Älteren, indem sie Fragen und Antworten der Konfirmand/innen aufgreifen und dazu eigene Erfahrungen und Erkenntnisse äußern, indem sie sich anstecken lassen von der Offenheit und Kritik der Jungen. Und indem sie erkennen, dass wir miteinander unterwegs sind.

11 Themen sind es – von Abendmahl bis Zehn Gebote – die von einer Projektgruppe am RPZ Schönberg erarbeitet und erprobt wurden. Sie konkretisieren die „Leitlinien für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden“ der EKHN. Sie zielen darauf, dass Gemeinde und Konfirmand/innen voneinander und miteinander lernen können.

Aufgebaut sind die Materialien nach 4 Schritten:

(1) Die Konfirmand/innen haben bereits Glaubensvorstellungen. Sie haben Erfahrungen, die sie mit christlichen Thematiken in Beziehung bringen. Dies soll bewusst werden.
(2) Im zweiten Schritt erarbeiten sie, wie die jeweilige Thematik aus biblisch-evangelischer Sicht verstanden und mit dem eigenen Leben in Verbindung gebracht werden kann. Soweit entspricht das üblicher Praxis.
(3) Danach erarbeiten die Konfirmand/innen eine Präsentation.
(4) Diese eröffnet die Kommunikation mit der Gemeinde. Vorschläge dazu werden konkret vorgestellt.