Rechtliche Fragen

Rechtstexte EKHN

Für die EKHN gelten die Passagen zur Konfirmation in der Lebensordnung und die Verwaltungsverordnung über die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden" (KonfVO)

In der Präambel zur KonfVO heißt es:

"Die Kirchengemeinde lädt mit der Konfirmandenarbeit Jugendliche ein, den christlichen Glauben als Grundlage ihrer Lebenspraxis und Lebensdeutung zu erfahren und altersgemäß verstehen zu können. Die Konfirmandenarbeit ist ein wesentliches Bildungsfeld der Kirchengemeinde, bei dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden sich als Subjekte des Bildungsgeschehens erfahren. Dabei erhalten sie die Gelegenheit, sich im Glauben zu bilden und sich auf die Konfirmation vorzubereiten. Mit anderen gemeinsam können sie christliches Leben in der Kirchengemeinde erleben und gestalten."


 

Rechtstext EKKW

In der EKKW sind die wichtigsten Bestimmungen als Leitsätze in der Konzeption "Konfirmandenzeit" abgedruckt.

Dort heißt es zu dem Ziel der Konfirmandenarbeit:

"Ziel der Konfirmandenarbeit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck ist es, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, ihre Lebenswirklichkeit im Horizont christlichen Glaubens wahrzunehmen, zu deuten und zu gestalten.
Diese Zielformulierung beinhaltet folgende fünf Aspekte:
1. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden lernen Inhalte und Ausdrucksformen des christlichen Glaubens kennen und verstehen. Sie erweitern ihre religiöse Ausdrucks- und Sprachfähigkeit und werden in die Lage versetzt, über ihren Glauben mit anderen zu kommunizieren.
2. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden erschließen sich durch verschiedene Lernarrangements die Alltagsrelevanz des christlichen Glaubens. Sie erhalten Hilfe und Orientierung für die Gestaltung ihres Lebens.
4 Die Konfirmandinnen und Konfirmanden begegnen in Kirche und Gemeinde Menschen, die ihren Glauben gemeinsam leben und füreinander da sind. In diesen Begegnungen können sie erfahren, dass sie in Kirche und Gemeinde willkommen und wichtig sind und sich einbringen können.
3. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben sich in der Gruppe als eine Gemeinschaft, in der jede und jeder mit den eigenen Stärken und Schwächen und den eigenen Gedanken und Fragen ihren/seinen Platz hat. Auf diese Weise klingt an, was es heißt, »Glieder am Leib Christi« zu sein.
5. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben und erschließen sich durch Teilnahme und Beteiligung am gottesdienstlichen Leben der Gemeinde Formen gewachsener Spiritualität. Darüber hinaus können liturgische Elemente in der Konfirmandenarbeit die Konfirmandinnen und Konfirmanden dazu anregen, ihre eigene Spiritualität weiterzuentwickeln und durch eigene Formen auszudrücken.

Diese fünf Aspekte sind unverzichtbar für jede Konzeption von Konfirmandenarbeit. Sie bilden den Rahmen der Konfirmandenarbeit und eröffnen Spielräume, um der jeweiligen Konfirmandenarbeit vor Ort ihr eigenes Profil zu geben."

 

Die Rechtslage zur Konfirmandenarbeit in Hessen und Rheinland-Pfalz