Schönberger Hefte

Artikel zur Konfirmandenarbeit aus den "Schönberger Heften"
Zu der Webseite der "Schönberger Hefte": www.schoenberger-hefte.de


- Die Konfirmation als Kasualie- Theologie im Plural

Die Konfirmation ist heute eine »Unterwegs-Kasualie « inmitten der Jugendzeit. Im Zyklus der kirchlichen Kasualpraxis ist sie ein Signum evangelischen Christentums. Vermittelt wird, wie der christliche Glaube mündig und in eigene Verantwortung genommen wird. In der Praxis der Konfirmation gerät Kirche auf den Prüfstand der heranwachsenden Generation: Was hat es mit der christlichen Religion auf sich? Die folgenden Erwägungen stellen – fernab von dem Versuch, die Jugendkasualie insgesamt in den Blick zu nehmen – einige Überlegungen in Thesenform zur Diskussion und markieren zusätzlich praktisch-theologische Herausforderungen, die sich in der gegenwärtigen Konfirmationspraxis stellen
Dr. Kristian Fechtner
aus "Schönberger Heft" 2/09
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- Was tun wir, wenn wir konfirmieren? Die Konfirmation als Kasualie aus religionspädagogischer Sicht
»Wenn es die Konfirmation auch ohne Konfizeit gegeben hätte, hätte ich es bevorzugt«, so einer der Jugendlichen in der aktuellen Konfistudie. Wir Religionspädagoginnen und Religionspädagogen sind es gewohnt, in unserer Konfirmandenarbeit die Frage nach der Feier der Konfirmation als Kasualie, nicht als unsere eigene Frage zu betrachten. Für uns endet die Konzeption der Konfi-Arbeit bestenfalls mit dem Vorstellungsgottesdienst, da dieser oftmals von den Jugendlichen vorbereitet und gestaltet wird und damit Anteil an der religionspädagogisch qualifizierten Konfi-Zeit hat, die der Konfirmation als solcher vorausgeht. Der Konfirmationsgottesdienst fällt dann in den Zuständigkeitsbereich der Liturgiker und der Homiletiker.

Uwe Martini
aus "Schönberger Heft" 2/09
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- Konfirmandenarbeit und Religionsunterricht – Ein alternativer Blick auf einer unsinnigen Konkurrenz

Die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden und der Religionsunterricht in der Schule sind zwei Grundformen christlicher Bildungs- und Erziehungsarbeit. Dabei gibt es in Bezug auf die Inhalte, Ziele und Methoden eine Fülle von Gemeinsamkeiten, es gibt aber auch deutliche Unterschiede. Beide Formen erreichen bei uns nach wie vor die überwiegende Mehrzahl der evangelischen Kinder und Jugendlichen, im Fall der Konfirmandenarbeit sind es etwa 90%, und sie prägen die Einstellung junger Menschen zu den Inhalten des christlichen Glaubens und zur Kirche ganz entscheidend mit.
Cornelius Mann
aus "Schönberger Heft" 2/09
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- Konfirmandinnen und Konfirmanden wollen beschenkt werden... aber ganz anders, als es allgemein vermutet wird
Der Volksmund bringt es deutlich zum Ausdruck: Nichts ist hartnäckiger als ein Vorurteil! Einmal in die Welt gesetzt, führt es ein Eigenleben und taucht immer wieder auf – selbst wenn es längst überwunden oder widerlegt scheint. Das wissen wir häufig auch aus eigener, leidvoller Erfahrung.
Sönke Krützfeld
aus "Schönberger Heft" 2/09
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- Was ist gute Konfirmandenarbeit?
In der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden steht bei allen Beteiligten der christliche Glaube auf dem Prüfstand. Hat er für die Jugendlichen eine lebensdeutende Kraft – ja oder nein? Was einem 14 jährigen Jugendlichen für sein späteres Leben wichtig erscheinen soll, muss jetzt in der Gegenwart bereits relevant sein. Diese Relevanz muss erbracht werden. Sonst ist unsere Konfirmandenarbeit kraftlos und fad. Lernen heißt dabei vor allem Lernen am Modell und am Vorbild. Konfirmandinnen und Konfirmanden lernen am Modell der Gemeinde, ob sich Christsein heute lohnt. Das Nur-Gesagt-Bekommen reicht nicht aus. Acht Herausforderungen an die KA.
Artikel des Dozententeams des RPZ Schönberg in "Schönberger Heft 2/09"
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Lebensrelevante Konfirmandenarbeit: Konfirmandenarbeit unter neuen Vorzeichen. Ein Diskussionsbeitrag zu den Ergebnissen der bundesweiten Studie zur KA
von Jörg M. Reich
Das Lied vom »Schiff, das sich Gemeinde nennt« wird kaum noch gesungen. Einst war es ein Schlager. Vielleicht wird es kaum noch »aufgelegt«, weil einige Verse zu sehr zutreffen: Im Schiff » . . . fragt man sich hin und her: Wie finden wir den rechten Kurs zur Fahrt im weiten Meer? Der rät wohl dies, der andre das, man redet lang und viel und kommt, kurzsichtig wie man ist, nur weiter weg vom Ziel.«
aus "Schönberger Heft 2/09"
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- Nachgefragt: Präsentation der bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit
von Wolfgang Ilg, Pfarrer z. A., Dipl.-Psych., Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen, Projektleiter der Bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit.
»Ich finde es sehr interessant und gut, so einen Fragebogen auszuteilen und somit eine Umfrage von vielen Konfirmanden zu machen, denn dann sieht man mal, wie die Meinung der Konfirmanden selbst ist, ob sie zur Konfirmation gezwungen werden oder es von sich selbst aus machen, ob sie an Gott glauben, oder nicht.« (13jährige Konfirmandin)
aus "Schönberger Heft 2/09"
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