Texte

EKD-Thesenpapier

Die Konfirmandenarbeit bleibt bundesweit im Gespräch mit den Zwölf Thesen der EKD-Bildungskammer, bei der auch namhafte Konfi-Experten mitreden und -schreiben durften. Was meinen die hier versammelten Experten?
Erschienen 2013

Die Thesen selbst kann man hier lesen: http://www.ekd.de/download/konfirmandenarbeit_2013.pdf
oder direkter Download als PDF [178 KB]

Pressetext auf evangelisch.de:
http://aktuell.evangelisch.de/artikel/79825/zwoelf-thesen-zur-konfirmation

 

- Ohne Konfis sieht unsere Kirche alt aus.
Lust auf Gemeinde: Konfirmandenarbeit entwickeln. Wiesbaden 19.09.2009
Konfirmanden sollen Gemeinde als einen Ort erleben, an dem Sie willkommen sind und dieses Angebot auf Zeit nutzen. Jugendliche wollen Gemeinde nicht glauben, sondern erleben. Welches Recht haben Konfis in der Gemeinde? Ausbildungsrecht? Gastrecht? Volles Wohnrecht? In den Konfirmandinnen und Konfirmanden begegnen uns junge Menschen, die (auf Zeit) in unseren Gemeinden mitleben und darin selbst Gemeinde sind. Wird unsere Gemeinde dem gerecht? Nehmen wir die Jugendlichen ernst – mit ihren Fragen und ihren Ideen, ihre je eigenen Theologie? Gemeinde lernt an ihren Konfis und mit ihren Konfis. Ohne diese Jugendlichen sähen wir alt aus.
Hervorragender Text von Lübking, der bspw. sich gut eignet, um in Kirchenvorständen die Aufgabe von Ka zu besprechen.
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- Gemeinsam für das Leben lernen. Plädoyer für eine offene, lebendige und vielfältige Konfirmandenarbeit in unserer Gemeinde,
von Pfr. Cornelius Mann.
Ergebnis eines Studienurlaubes zum Thema Konfimandenarbeit.
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- „Dass ich als Pfarrerin von Gebet und Glaube rede ist selbstverständlich, aber dass Gleichaltrige das tun, keineswegs“! Ehrenamtlich Mitwirkende in der Konfirmandenarbeit der Propstei Oberhessen – eine Studie aus dem Religionspädagogischen Amt Gießen, von Dr. Jochen Walldorf, Pohlheim
Eine der ersten Untersuchungen zuim Thema Ehrenamtliche aus dem Jahre 2001. immer nich lesenswert.
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- Die Konfirmation als Kasualie Theologie im Plural
vom Kristian Fechtner
Die Konfirmation ist heute eine »Unterwegs-Kasualie « inmitten der Jugendzeit. Im Zyklus der kirchlichen Kasualpraxis ist sie ein Signum evangelischen Christentums. Vermittelt wird, wie der christliche Glaube mündig und in eigene Verantwortung genommen wird. In der Praxis der Konfirmation gerät Kirche auf den Prüfstand der heranwachsenden Generation: Was hat es mit der christlichen Religion auf sich?
Artikel aus dem Schönberger Heft 2/09
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- Herausforderungen für die Konfirmandenarbeit. Was ist gute Konfirmandenarbeit?
Dozententeam des RPZ Schönberg
In der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden steht bei allen Beteiligten der christliche Glaube auf dem Prüfstand. Hat er für die Jugendlichen eine lebensdeutende Kraft – ja oder nein? Was einem 14 jährigen Jugendlichen für sein späteres Leben wichtig erscheinen soll, muss jetzt in der Gegenwart bereits relevant sein. Diese Relevanz muss erbracht werden. Sonst ist unsere Konfirmandenarbeit kraftlos und fad. Lernen heißt dabei vor allem Lernen am Modell und am Vorbild. Konfirmandinnen und Konfirmanden lernen am Modell der Gemeinde, ob sich Christsein heute lohnt. Das Nur-Gesagt-Bekommen reicht nicht aus.
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- Was tun wir, wenn wir konfirmieren? Die Konfirmation als Kasualie aus religionspädagogischer Sicht
von Uwe Martini
»Wenn es die Konfirmation auch ohne Konfizeit gegeben hätte, hätte ich es bevorzugt«, so einer der Jugendlichen in der aktuellen Konfistudie. Wir Religionspädagoginnen und Religionspädagogen sind es gewohnt, in unserer Konfirmandenarbeit die Frage nach der Feier der Konfirmation als Kasualie, nicht als unsere eigene Frage zu betrachten. Für uns endet die Konzeption der Konfi-Arbeit bestenfalls mit dem Vorstellungsgottesdienst, da dieser oftmals von den Jugendlichen vorbereitet und gestaltet wird und damit Anteil an der religionspädagogisch qualifizierten Konfi-Zeit hat, die der Konfirmation als solcher vorausgeht. Der Konfirmationsgottesdienst fällt dann in den Zuständigkeitsbereich der Liturgiker und der Homiletiker.
aus Schönberger Heft 2/2009
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- Finnischer Konfirmandenunterricht
Der neue Rahmenplan und ein Beispiel seiner Umsetzung

von Anssi Elenius
Die Beliebtheit des Konfirmandenunterrichts in Finnland ist weltweit einzigartig. Im Jahre 2005 besuchten 88% der finnischen 15-Jährigen den Konfirmandenunterricht. Im Vergleich mit anderen lutherischen Ländern zeigt sich, dass in keinem anderen Land neun von zehn Jugendliche konfirmiert werden. In Schweden zum Beispiel besuchen nur ca. 40% der Jugendlichen den Konfirmandenunterricht.
aus Schönberger Heft 2/2009
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- Konfirmandenarbeit und Kirchenvorstand - konstruktive Annäherungen
von Jörg Recih
Zu den drei wichtigsten Aufgabenbereichen in der Kirchengemeinde gehört für die meisten Pfarrerinnen und Pfarrer die Konfirmandenarbeit. In Kirchenvorstandssitzungen kommt dieser Arbeitsbereich aber oftmals nur vor, wenn Konflikte anstehen. Dabei »trägt der Kirchenvorstand (unbeschadet der Beauftragung der Gemeindepfarrerin, des Gemeindepfarrers mit Konfirmandenarbeit) die Verantwortung für die Arbeit.« Vgl. Leitlinien über die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden vom 27. Mai 2003. Wenn die neu gewählten Kirchenvorstände ihre Arbeit aufgenommen haben, wird auch die Konfirmandenarbeit wieder einmal Thema eines Treffens sein.
aus Schönberger Heft 2/2009
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